Was ist die Arizona Aarau

Die Reitgesellschaft ARIZONA ist eine Untersektion der Offiziersgesellschaft Aarau. Unsere Mitglieder sind Offiziere aller Waffen, die ausserdienstlich ihr reiterliches Können erhalten und fördern wollen.

Was machen wir

Wir führen für unsere Mitglieder in der Reithalle Eiholz in Aarau-Rohr einen Reitbetrieb im Kurssystem. Wir pflegen ein munteres Gesellschaftsleben im Kreise der Mitglieder und ihrer Familien. Daneben stehen wir bei Gelegenheit dem Kanton Aargau und der Stadt Aarau für repräsentative Aufgaben zur Verfügung. Unsere Reiter in ihren historischen Uniformen der Aarauer Husaren von 1806 sind bei grossen Umzügen immer ein Glanzpunkt.

Unser Reitbetrieb

Wir führen jährlich zwei Reitkurse zu je 8 bis 10 Wochen durch. Im Winter wird vorwiegend in der Halle geritten. Unter fachkundigen Reitlehrern wird das technische Können vervollständigt und in einfachen Dressur- und Springprüfungen trainiert und überprüft. Im Sommer wird ein Geländereitkurs durchgeführt, wo uns gemeinsame Ausritte die Umgebung von Aarau näher erschliessen. Verschiedene Ganztagesritte und organisierte Reitwochen setzen weitere markante Eckpunkte. Jährlich im Herbst führen wir einen Anfängerkurs durch, wo junge (oder jung gebliebene) Kameraden in die edle Kunst des Reitens eingeführt werden.

Arizona Aarau


Das Buch zur Arizona:

75 Jahre Arizona Aarau: Es geht weiter...

Das rund 200 Seiten starke, reich bebilderte Jubiläumsbuch der Arizona Aarau zeichnet auf Basis historischer Quellen und mündlicher Überlieferung die bewegte Geschichte der Offiziersreitgesellschaft Arizona Aarau nach. Abgerundet wird die lebendige lokalhistorische Darstellung durch einen eindrücklichen kulturhistorischen Abriss des ehemaligen Chefs der Eidgenössischen Militärpferdeanstalt Pierre-Eric Jaquerod zur Geschichte des Pferdes - vom Begleiter des Menschen in Krieg und Frieden der Antike bis zum Kavalleriereitsport in der Schweiz der Nachkriegszeit.

Das Werk geht der Entwicklung der Arizona von ihren Vorläufern bis in die Gegenwart nach: Von den Militärreitkursen des 19. Jahrhunderts, in denen auch Kantonsschüler mitritten, über die Offiziersreitgesellschaft in ihrer turbulenten Gründerzeit mit Händeln, die sogar den damaligen Chef EMD Bundesrat Karl Scheurer beschäftigten, zur Gründung im Jahre 1927 und zu den anschliessenden 75 Jahren erfährt man in lockerer, mit zahlreichen Originaldokumenten und Bildern angereicherten Art und Weise den Gang der Ereignisse. Dabei wird deutlich, wie eng die Arizona mit dem Aarauer Stadt- und Gesellschaftsleben (Reiter und Res Publica) verbunden war und ist: Kaum ein regionaler, kantonaler oder nationaler Anlass, an dem nicht Reitergruppen der Arizona mitgewirkt haben. Der Stamm der Arizona blüht - anders als viele verschwundene Reitsektionen - bis heute: Gründe sind das vielfältige und aktive Gesellschaftsleben sowie die bis heute präsente Aarauer Kavallerie- und Reitertradition samt Infrastruktur.

Manch prominenter Aargauer ritt mit: Hohe Militärs wie die Divisionäre Eugen Bircher (Chirurg und Nationalrat) und Hans Trautweiler, die Brigade-kommandanten Karl Renold (Nationalrat), Gustav Frey (Industrieller), Benno Siegwart (Augenarzt), Hans HemmeIer (AIHK Direktor) und Kurt Eichenberger (Staatsrechtprofessor), bekannte Politiker wie Ernst Bachmann, Viktor Rickenbach (beide Regierungsräte) oder Stadtammann und Ständerat Willy Urech -und viele andere mehr.

Das in mehrjähriger Arbeit unter Leitung von Urs Schweizer herausgegebene Werk wurde von fünf Arizonesen verfasst: Hans Rudolf Fehlmann, Möriken; Daniel Heller, Erlinsbach; Ueli Hunziker, Entfelden und Stefan Räber, Zürich. Es spricht über den engeren Kreis der Arizona - und Offiziersreitgesellschaftsmitglieder auch den Kavallerie- und Pferdefreund, den zeitgeschichtlich und lokalhistorisch Interessierten an.

Hgg. von Urs Schweizer
Jago Verlag Miriam Mayer, CH-5036 Wölflinswil
224 Seiten, farbig illustriert mit Fotos und Originaldokumenten, gebunden
Fr. 75.-
ISBN 3-03704-999-5